Artists Statement

Johanna Ploch

Stipendium Bildende Kunst 1.4.2026 – 30.6.2026

Was hat dich dazu bewogen, dich um das Stipendium von otte1 zu bewerben?

Die Lage direkt am Meer, die Dauer des Stipendiums und die Freiheit, die ich aus der Ausschreibung rausgelesen habe.

 

Was hast du im Rahmen deines Aufenthalts erarbeitet?

Im Rahmen meines Aufenthalts in Eckernförde habe ich die Art meiner Zeichnung erforscht und mit verschiedenen Medien experimentiert. Wichtig war mir dabei ins freie Arbeiten zu kommen und ohne äußeren Druck Zeichnungen entstehen zu lassen. Durch diese Art zu Arbeiten und das „sich treiben lassen“ bin ich unter anderem dazu gekommen mit Keramik zu experimentieren und wurde an die Keramikkünstlerin Susanne Koch weitergeleitet. Dort hatte ich die Möglichkeit in Ihrer Keramikwerkstatt zu arbeiten und das Material besser kennen zu lernen. Die Begegnung und die Arbeit in der Werkstatt waren für mich eine sehr schöne Inspiration und ich bin dankbar dafür, einen so schönen Austausch mit Susanne gehabt zu haben.
Ein weiteres Highlight für mich war, dass ich im Ausstellungsraum im Rahmen meiner Ausstellung eine Zeichnung im großen Format auf eine Wand übertragen habe und so das Medium der Zeichnung nochmal erweitert habe.

Was hat dich im Künstlerhaus in Eckernförde inspiriert?

Inspiriert hat mich mein schönes Atelier mit vielen weißen Wänden, die ich behängen konnte. Sehr viel Raum für mich alleine zu haben, hat mich unglaublich entspannt. Auch die Nähe zum Wasser, die Spaziergänge am Meer, das Baden an kalten und an warmen Tagen. Naturausflüge in der Umgebung, das Windebyer Noor und die allgemeine Entschleunigung, die diese Gegend ausstrahlt. Alltägliche Beobachtungen wie Möwen, die mir den Fisch aus meinem Brötchen geklaut haben. In erster Linie frech, aber auch inspirierend.

Was nimmst du aus Eckernförde für deine weitere künstlerische Entwicklung mit?

Dass es zwischendurch immer wieder gut tut Pausen zu machen und es schön ist die Schnelligkeit aus dem Arbeiten zu nehmen.

Was möchtest du hinzufügen?

Ich bin sehr dankbar für die Zeit im Künstlerhaus und für den Austausch und den Kontakt mit den anderen Stipendiat*innen. Auch die Hilfsbereitschaft von Matthias und Anja haben mich total bereichert und ich finde es toll, wie viel Unterstützung man bekommt. Im Haus steckt so viel ehrenamtliche Arbeit und Mühe und die Menschen, die zu den Samstags Veranstaltungen kommen, sind total interessiert.