Selbstdarstellung und Selfiewahn
Am Samstag, 9. August geht es am Samstag um 12:30 Uhr in der Reihe „nach dem Markt“ um das Selbstporträt.
In Selbstbildnissen haben Künstler sich seit langer Zeit mit dem “Ich” auseinandergesetzt und sind der existentiellen Frage „Wer bin ich?“ nachgegangen. Von Dürers Selbstbildnissen bis zum gesellschaftlichen Massenphänomen des Selfies begegnen wir allen möglichen Formen von Selbstdarstellungen.

Die Welt ist heute im Selfie-Rausch: Jeden Tag fotografieren Millionen von Menschen sich selbst und posten die Bilder im Netz. Selbstporträts sind an sich kein neues Phänomen. Doch es gibt einen Unterschied zu früher. Die großen Selbstporträts der Kunstgeschichte konservieren die Zeit. Selfies dagegen halten einen flüchtigen Augenblick fest.


Präsentiert wird ein Kaleidoskop von berühmten Werken der Kunstgeschichte bis zu selbstverliebten und albernen Posts aus dem Internet.
Die Beschäftigung mit sich selbst, ist so alt wie die Menschheit.
Seien Sie neugierig.
