Das Haus

Das Haus Ottestraße 1, in dem sich seit 1995 das Künstlerhaus befindet, ist 1874 als Bankgebäude im Zentrum von Eckernförde errichtet worden. Es steht unter Denkmalschutz.

Das Haus diente viele Jahre als Sitz des Deutschen Roten Kreuzes und war in der Bevölkerung als Ort für Blutspenden bekannt. Der vordere Teil des heutigen Ausstellungs- und Veranstaltungsraums wurde dann vom Museum der Stadt Eckernförde genutzt, um die Ausstellung „Vergessen und Verdrängt“ zu zeigen, die sich mit der NS-Zeit in Eckernförde beschäftigte.

1994 wurde zwischen dem Land Schleswig-Holstein und der Stadt Eckernförde die Vereinbarung getroffen, das Schleswig-Holsteinische Künstlerhaus von seinem bisherigen Standort in Selk nach Eckernförde zu verlegen.

Dadurch wurde ein Umbau des Gebäudes notwendig. Nach den Plänen der Architekten P. Rix und H. Hartjen, Kiel, wurden vier Ateliers in dem Haus eingerichtet. Sie sind, den baulichen Gegebenheiten angepasst, unterschiedlich groß und mit einer Küche und einem Bad ausgestattet.

Im Jahr 2013 begann der Umbau des Ausstellungsraumes. Die Sanitäranlagen wurden entfernt und der Saal wurde in seine ursprüngliche Form und Größe zurückverwandelt.

Es entstand ein lichter Raum, in dem verschiedene Veranstaltungen stattfinden, insbesondere Vorträge und Lesungen sowie Konzerte der Stipendiaten, aber auch Veranstaltungen des Kulturamtes der Stadt Eckernförde, z.B. während der „Langen Nächte“ im November eines jeden Jahres.